Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten vom Selbstvertretungs-Zentrum.

Wir berichten über Veranstaltungen, die im Selbstvertretungs-Zentrum stattgefunden haben. Wir berichten auch über Projekte, an denen wir teilgenommen haben.


Gruppen-Treffen „Was tun bei Gewalt?“

Am Montag, 4. November 2019 fand das Gruppentreffen „Was tun bei Gewalt?“ im Selbstvertretungs-Zentrum statt.

Zuerst wurden wir von der Polizistin Frau Gabriel sehr herzlich begrüßt. Danach zeigte sie allen ihren Dienstausweis. Wenn man Polizist oder Polizistin werden will braucht man eine Ausbildung. Zuerst kommt man in eine Polizeischule. Dort wird erklärt welche Regeln es bei der Polizei gibt. Verschiedene Dinge sind vorgegeben. Zum Beispiel eine Waffe sollte nur bei Notwehr verwendet werden.

Die Polizei Zentrale befindet sich im ersten Bezirk. Dort kann unter der Nummer 31310 angerufen werden. Sie erzählte uns, dass im Jahr 1990 die ersten Frauen zur Polizei gekommen sind. Danach gab es eine kurze Pause mit Kaffee, Tee, Getränken, Keksen und Knabbereien.

Es ging im zweiten Teil um das Thema „Was tun bei Gewalt?“. Zum Beispiel: Wenn man gemobbt oder belästigt wird, kann man eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Die Gleichbehandlungs-Anwaltschaft kann auch herangezogen werden.

Frau Gabriel hat ein Handalarmgerät mitgenommen. Sie zeigte was dieses Gerät alles kann. Dieses Gerät macht ein lautes Geräusch, sodass der Täter Angst bekommt. Man soll dieses Gerät außen an den Rucksack hängen. Dann findet man es schnell. Sollte man sich verfolgt fühlen, sofort das Handalarmgerät auf den Boden werfen. Dann kann es ein lautes Geräusch machen und der Täter ergreift die Flucht. Oder man läuft so rasch wie möglichst in den nächsten Ort wo sich Leute befinden.

Man sollte keine Kopfhörer tragen und besser auf seine Umgebung achten. Immer gut schauen wo beleuchtete Straße oder Gassen sind und dort gehen. Frau Gabriel sprach von drei Regeln was die Täter nicht wollen: Lärm, Licht und Leute. Wenn man Hilfe braucht sollte man sich an einen Polizisten oder Polizistin wenden. Als Abschluss bedankten wir uns bei der Polizistin Frau Gabriel für das Gruppentreffen.

Bericht von Maria Schwarr

Das Foto zeigt eine Frau die einen Vortrag hält. Auch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Vortrags sind zu sehen.

__________________________________________________________________________                      

Vielen Dank an Julius Meinl für die Kaffee-Spende!

Die Kaffeetrinkerinnen und Kaffetrinker vom Selbstvertretungs-Zentrum freuen sich sehr über die 12 Kilogramm Kaffee!

Das sind Oswald Föllerer, Maria Schwarr und Iris Kopera mit dem Kaffee von Julius Meinl.

__________________________________________________________________________

Gruppen-Treffen zum Chancen-Gleichheits-Gesetz Wien

Am Montag, den 21. Oktober 2019, fand ein Gruppen-Treffen zum Thema Chancen-Gleichheits-Gesetz Wien im Selbstvertretungs-Zentrum statt.

Es waren 9 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Ossi und Maria vom Selbstvertretungs-Zentrum anwesend. Ossi und Natalia Postek vom Fonds Soziales Wien hielten einen Vortrag über das Chancen-Gleichheits-Gesetz Wien.

Natalia erzählte über das Chancen-Gleichheits-Gesetz und was man beachten sollte. Welche Gesetze und Regeln gelten in Wien?

Das ist Natalia Postek. Sie haltet einen Vortrag.

Jede/r Betroffene/r sollte Zugang zu allen Bereichen haben und auch selbstbestimmt leben können. Viele Menschen brauchen bestimmte Förderungen und Leistungen. Es gibt Leistungen mit Rechtsanspruch. Zum Beispiel: Vollbetreutes und teilbetreutes Wohnen.

Was ist die Zielgruppe vom Chancen-Gleichheits-Gesetz? Menschen, die in ihrem Leben Nachteile haben. Zum Beispiel bei der Entwicklung, in der Ausbildung oder im Beruf, in der Gesellschaft und Freizeit oder im Privatleben. Dies kann folgende Gründe haben: Körperliche Beeinträchtigung, Lernschwierigkeiten, psychische oder Sinnesbeeinträchtigung.

Danach gab es eine Pause mit Kaffee, Tee, Kuchen, Keksen, Obst und Getränken.

Danach ging es weiter mit dem 2. Teil zum Chancen-Gleichheits-Gesetz. Im Paragraph 9 ging es um die Regeln der Tagesstruktur. Menschen bekommen eine Leistung, wenn sie nicht im allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können. Ab 14 Jahren kann man in einer Tagesstruktur arbeiten, sofern eine Förderung vom Träger beantragt wird. Die Förderungen gibt es bis 65 Jahre und in besonderen Umständen auch länger.

Es gibt auch genauere Regeln für die Tagestrukturen, die der Fonds Soziales Wien gemacht hat. Dort werden verschiedene Dinge behandelt. Zum Beispiel: Fehlzeiten in den Einrichtungen oder Mitbestimmung in den Werkstätten. Kundinnen und Kunden sollen mitbestimmen können. Sie können Vertreter und Vertreterinnen wählen oder einen Werkstätten-Rat oder Rätin wählen. Die Einrichtung unterstützt eine solche Wahl.

Der Paragraph 37 ist über Mitbestimmung von Menschen mit Behinderung in Einrichtungen der Behindertenhilfe.   

Menschen mit Behinderungen werden in den Einrichtungen der Behindertenhilfe betreut und begleitet. Daher haben sie das Recht auf Mitbestimmung.

Als Abschluss gab es eine Blitzlicht-Runde. Es war sehr spannend. Für manche war es neu. Für andere eine gute Wiederholung. 

Das sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gruppen-Treffens.

Bericht von Maria Schwarr   

____________________________________________________________________________________

10 Jahre Wiener Gesundheitsförderung

Die Wiener Gesundheitsförderung (WiG) ist 10 Jahre alt geworden. Es gab ein großes Fest im Rathaus. Dort waren viele ehemalige und aktuelle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von der WiG.

Auch das Selbstvertretungs-Zentrum wurde eingeladen. Die WiG ist nämlich eine unserer Fördergeberinnen. Iris Kopera, Lina Maisel und Florian Koller vom Selbstvertretungs-Zentrum sind zum Fest gegangen.

Ganz zu Beginn wurde ein Film gezeigt. Die verschiedenen Projekte und Angebote der WiG wurden vorgestellt.

Dennis Beck, der Geschäftsführer der WiG und Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, haben eine kurze Rede gehalten. Die beiden arbeiten schon sehr lange zusammen.

Danach gab es einen Vortrag von Dr. Harald Katzmair mit dem Thema „Die widerstandsfähige Stadt – wie wir gesund und lernfähig bleiben (auch unter schwierigen Bedingungen)“. Der Vortrag war sehr spannend. Aber nicht immer in leichter Sprache. Meine Unterstützerin Lina hat mir geholfen es zu verstehen.

Es gab ein großes Buffet, das schnell geleert wurde. Wir haben einen Karottenkuchen gegessen.

Das Selbstvertretungs-Zentrum bedankt sich bei der WiG für die lange Zusammenarbeit und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Bericht Iris Kopera

Das Foto zeigt Iris Kopera und Dennis Beck. Sie halten ein großes Schild. Dort steht drauf. Für ein gesunder Leben in einer gesunden Stadt. 10 Jahre.

___________________________________________________________________________________

Öffentliche Monitoring-Sitzung: Barrierefreiheit in Krankenhäusern

Am 24. September 2019 war die öffentliche Sitzung des Bundes-Monitoring-Ausschuss und der Monitoring-Stelle Wien. Sie fand zusammen mit dem Wiener Krankenanstalten-Verbund statt.

Das Thema war: Barrierefreiheit in Krankenhäusern.

Die Sitzung hat um 13 Uhr im ÖGB-Haus Catamaran begonnen. Die Moderatorin Petra Plicka begrüßte alle.

Der erste Vortrag war von Erich Girlek von dem Bundes-Monitoring-Ausschuss. Er hat verschiedene Barrieren aufgezeigt, die es in öffentlichen Gebäuden gibt.

Nach der Präsentation hat es eine Diskussion mit Erich Girlek und Christine Steger gegeben. Christine Steger ist die Vorsitzende des Bundes-Monitoring-Ausschuss. Die Diskussion wurde eröffnet mit Meldungen, wo es verschiedene Hindernisse gibt.

Der zweite Vortrag war von Anna Maria Hosenseidl und Oswald Föllerer von der Monitoring-Stelle Wien. Es ist um Barrierefreiheit in 3 verschiedenen Krankenhäusern gegangen: Wilhelminen-Spital, Donau-Spital und Krankenhaus Nord. Es ging darum, welche Barrieren schon abgebaut wurden. Und welche Hindernisse es noch gibt.

Sie erzählten von ihren Begehungen der Krankenhäuser. Dabei waren: Anna Maria Hosenseidl, Oswald Föllerer, Michael Fink von der Monitoringstelle Wien, Ursula Naue von der Universität Wien und Reinhard Faber vom Krankenanstalten-Verbund.

Die Vortragenden sagten, dass sie das Projekt weitermachen wollen.

Danach hat es wieder Diskussionen über Barrierefreiheit gegeben. Es wurde zum Beispiel über Folgendes geredet: Orientierung im Krankenhaus, leichte Sprache, Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Informations-Tafeln und Assistenz-Hunde.

Oswald Föllerer spricht bei der öffentlichen Sitzung.

Oswald Föllerer war besonders die leichte Sprache wichtig: Dass Ärztinnen und Ärzte leichte Sprache verwenden. Dass Informationen in leichter Sprache und größerer Schrift sind. Dass Informationen übersichtlicher sind. Dass es nicht zu viele Informationen auf einer Tafel gibt.

Dann hat es eine Pause mit Essen und Trinken gegeben.

Danach hat Reinhard Faber über Barrierefreiheit im Wiener Krankenanstalten-Verbund geredet. Er hat die Sicht des Personals beschrieben. Dann gab es eine Diskussion mit 2 weiteren Personen vom Krankenanstalten-Verbund: aus dem technischem Bereich und dem Vielfalts-Management.

Am Ende gab es eine Zusammenfassung mit Zeichen-Protokoll. Es gab auch Abschluss-Meldungen von Christine Steger, Reinhard Faber und Michael Fink. Es wurde über die weitere Zusammenarbeit gesprochen. Es sollen weitere Krankenhäuser besichtigt werden.

Bericht von Oswald Föllerer

__________________________________________________________________________________________________

Gruppen-Treffen über GeKo Wien am 23. September 2019

Am Montag, den 23. September 2019, fand ein Gruppen-Treffen über den GEKO Pass im Selbstvertretungs-Zentrum statt. GEKO ist die Abkürzung und heißt Gesundheit Kommunikation.

Es waren einige Leute anwesend. Zuerst wurden wir von Toni Schmalhofer und Sophie Komenda vom Dachverband der Sozialeinrichtungen sehr herzlich begrüßt.

Danach wurde eine Präsentation auf der großen Leinwand gezeigt. Es wurde erklärt, wo man die rote GEKO Wien Mappe und den Pass bekommt. Sie wurden auch schon im Forum Selbstvertretung vorgestellt. Manche hatten schon eine rote Mappe und einen Pass.

Es kamen Rückfragen an die beiden Vortragenden. Es kam die Frage, ob es diese GEKO Mappe in allen Ländern gibt. Toni sagte: In allen Bundesländern gibt es diesen GEKO Pass und Mappe noch nicht. Sie gibt es nur in Wien.

Es gab eine Arbeitsgruppe mit 7 Treffen von Experten und Expertinnen, Ärzten und Pflegepersonen Angehörigen und Betreuern. Vernetzung mit anderen Bundesländern wie Kärnten und Salzburg ist geplant.

Die GEKO Mappe kann beim Dachverband bestellt werden und ist kostenlos. Es wurden an die 2.000 GEKO Mappen in den Spitälern und Ambulanzen verteilt.

Welche Informationen bräuchte man dazu? Zum Beispiel eine Mappe sowie auch Notfallblätter und Befunde, Adressen, Telefonnummer und Versicherungsnummer sollen vorhanden sein.

Danach gab es eine kurze Pause. Kaffee und Tee, Getränke und Kuchen wurden von uns bereitgestellt. Danach gab es noch einige Folien. Zum Beispiel über die Situation in Österreich: Was fehlt noch? Welche gute oder schlechte Erfahrung habt ihr gemacht? Wo bräuchte man mehr Unterstützung bei der Kommunikation mit Menschen mit Lernschwierigkeiten, die sich nicht so gut ausdrücken können?

Weitere Entwicklungen sind geplant: Es gab zwei Befragungen: Wie gefallen ihnen die Unterlagen? Wo könnte man Unterstützung brauchen? Es gibt Rückmeldungen von den Evaluatorinnen. Derzeit ist der GEKO aus Papier. Später soll er elektronisch gespeichert werden.

Die Elektronische Gesundheits-Akte ELGA speichert die Patienten-Daten im Gesundheitsbereich. Zum Beispiel: Befunde, Entlassungen, Briefe und Medikamente. Eine Überlegung wäre, den GEKO Wien in der ELGA zu speichern.

Als Abschluss bedankten wir uns bei Toni Schmalhofer und Sophie Komenda für den Vortrag und wünschten ihnen eine gute Heimreise.

Bericht von Maria Schwarr

 

Das Foto zeigt die Präsentation des GeKo Wien.

 

Das Foto zeigt die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Gruppen Treffens.

_______________________________________________________________________________________________

Informations-Reise Hamburg mit Balance

Vom 15. September bis 19. September 2019 war die ganze Gruppe von Balance in Hamburg auf einer Informations-Reise. Es waren 19 Personen. Jeder hat sich eingebracht, damit alles klappt.

Wir haben verschiedene Tagesstrukturen und Wohneinrichtungen in Hamburg angeschaut. Iris Kopera wird beim Netzwerk „Für dich. Für uns.“ darüber berichten.

Zum Beispiel die Tagesstätte Ilse Wilms. Das ist eine Tagesstätte mit Personen mit hohem Unterstützungs-Bedarf. Es gibt dort unter anderem eine Papierschöpf-Gruppe. Jedes Jahr machen sie 2.000 Weihnachtskarten. Darum müssen sie schon im März anfangen.

Wir waren auch in der Lernwerkstatt Frisenweg (Auf Achse). Es sind dort unterschiedliche Gruppen. Sie bekommen Aufträge von Firmen. Einige arbeiten zum Beispiel daran Seifen herzustellen für verschiedenen Unternehmen. Sie lernen aber auch die Arbeitswelt außerhalb der Werkstatt kennen. Zum Beispiel arbeitet jemand beim Fußball-Stadion St. Pauli. Sie ist für Ticket-Kontrolle zuständig.

Auch in der Wohngruppe Fischmarkt und im Atelier: Die Schlumper waren wir.

Am Ende gab es noch einen Workshop. Wir haben überlegt wie wir weiter machen können. Wir wollen den Kontakt nicht verlieren. Es soll weiter zwischen Wien und Hamburg zusammengearbeitet werden.

Es gibt sieben Brücken in Hamburg. Wir haben uns eine ausgesucht. Dort wollen wir uns das nächste Mal treffen. Hamburg ist sehr groß, aber viele Wege führen nach Hamburg.

Ein Bericht von Iris Kopera

_________________________________________________________________________

HEAR OUR VOICES - Konferenz 2019 in Graz vom 18. bis 20. September 2019

Organisiert wurde die Konferenz von der European Platform of Self-Advocates (EPSA).

Oswald Föllerer und Boris Mijatovic, sein Übersetzer, fuhren nach Graz. Die Konferenz fand im Audimax der Fachhochschule Joanneum statt.

Der neue Präsident der EPSA László Bercse hat alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen und den Bürgermeister Siegfried Nagl begrüßt. Am Nachmittag gab es einen Workshop von Senada Halilčević über das Thema: EU-Abgeordnete. Am Abend waren alle im Rathaus der Stadt Graz zu einem Abendessen eingeladen.

Am zweiten Tag gab es den ganzen Tag verschiedene Workshops. Alle Workshops und Vorträge wurden immer gleich auf Englisch und Deutsch übersetzt.

Oswald Föllerer hat einen Workshop geleitet zum Thema: Zugang zur Politik – „Wie kann ich meine Anliegen an Politiker und Politikerinnen herantragen?“ Der Zugang kann gefunden werden über Tagungen oder öffentlichen Sitzungen.

Oswald Föllerer hat mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen Rollenspiele gemacht. Es wurde geübt wie man Politiker und Politikerinnen anspricht und seine Anliegen präsentiert.

Das Programm wurde falsch verstanden. Daher waren leider wenige Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim Workshop.

Am dritten Tag gab es eine Abschiedsrede von László Bercse und der Lebenshilfe. Abschließend gab es noch eine Besprechung der Steuergruppe der EPSA. Es wurde darüber gesprochen wie es weitergeht.

Bericht von Oswald Föllerer

_________________________________________________________________________

EU-Projekt „We are in this together“

Von 10. bis 12. September 2019 fand in Wien das EU-Projekt „We are in this together“ statt. Davor hat es bereits Treffen in Prag, Madrid, Cambridge und Zagreb gegeben.

Am Dienstag, 12. September, fand das erste Treffen im Verein Selbstlaut statt. Es waren Selbstvertreter und Selbstvertreterinnen aus Spanien, Kroatien, England, Tschechien und zuletzt auch aus dem Selbstvertretungs-Zentrum Wien dabei. Es waren anwesend: Günther, Iris, Maria, unsere neuen Unterstützerinnen Lina und Mira und der neue Praktikant Florian und die Übersetzerin Samira. Ossi war ab Mittwoch dabei.

Das ist ein Gruppen-Foto der Teilnehmer und Teilnehmerinnen des EU-Projekts.

Um 9 Uhr Günther begrüßte die Gäste sehr herzlichst zu unserem Treffen in Wien. Maria zeigte ein Kennenlernen-Spiel mit Namen und Bewegungen. Jede/r wiederholte dieses Spiel, bis alle in der Reihe fertig waren. Iris präsentierte das Programm dieser drei Tage.

Um 11 Uhr begann Iris eine Vorstellung von unseren Projekten. Günther und Maria sprachen über das Alter der Selbstvertreter und Selbstvertreterinnen aus ihren Ländern. Es kamen Rückfragen von den Leuten. Sie sagten, es gibt jüngere und ältere Selbstvertreter und Selbstvertreterinnen aus ihren Ländern. Es wurde auf den verschiedenen Sprachen gesprochen und auf Deutsch übersetzt.

Die Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter aus Wien halten einen Vortrag.

Günther erzählte von seiner Streitschlichter Ausbildung. Er fragte, ob es in ihren Ländern auch so etwas gibt wie in Österreich.

Um 14 Uhr machten wir uns auf den Weg zu einer Stadtführung in die Innenstadt. Ein Stadtführer zeigte uns die Innenstadt.

Um 17 Uhr gingen wir zum Restaurant im Augustiner Keller. Es gab zum Abendessen Wiener Schnitzel und Bratkartoffeln sowie eine vegane Speise. Wir saßen noch einstweilen hier und plauderten mit ihnen. Danach gingen einige Leute nach Hause, denn sie waren sehr müde von dem langen Tag.

Am Mittwoch, 11. September, gab es um 9 Uhr einen Rückblick über das EU Projekt. Was könnte man verbessern oder ändern? Danach gab es den zweiten Teil des Rückblickes. Was haben wir gelernt? Iris stellte ihre Fragen vor. Wie können wir das Gelernte in der Zukunft umsetzen?

Um 15 Uhr machten wir einen Besuch in das Kunsthistorische Museum. Dort begleitete Rotraud Krall eine Führung über das Arches-Projekt. Dabei ging es um barrierefreie Kunst. Manche hat es interessiert, andere waren schon müde.

Das Foto zeigt die Führung im Kunsthistorischen Museum.

Um 18 Uhr begann die Abschlussfeier im Verein Selbstlaut. Es gab Pizza und Torten. Rebecca aus England hatte an diesem Tag Geburtstag. Maria spielte auf der Harmonika ein Ständchen für sie.

Maria Schwarr spielt Harmonika und Iris Kopera und Günther Leitner singen dazu.

 

Danach gab es mehrere Spiele. Es gab auch Verkleidungen. Es wurde mit den anderen geplaudert und zuletzt wurde die Räume wieder aufgeräumt.

Das sind Günther Leitner und eine Teilnehmerinnen aus Spanien bei dem Abschlussfest. Sie sind verkleidet.

Donnerstag, 12. September, hielt Michelle Proyer den ganzen Tag einen Workshop. Zu dem Thema: Wie kann man junge Menschen in die Selbstvertretung bringen? Danach stellten wir uns der Reihe nach auf. Je nachdem wie lange jede/r in der Selbstvertretung arbeitet.

Ab 15 Uhr ging es um die Kommunikation mit jungen Menschen. Jedes Land überlegte, welche Projekte sie machen könnten. Um mehr junge Menschen in die Selbstvertretung zu bringen.

Das ist eine Pinnwand mit Zetteln, auf denen Ideen stehen.

Um 17 Uhr 30 gingen alle zum Restaurant Inigo im ersten Bezirk. Dort gab es zum Abendessen ein veganes oder normales Gericht. Als Abschluss wurden von einigen Leuten Fotos gemacht. Allen hat dieses EU-Projekt in Wien sehr gefallen. Wir haben ihnen eine gute Heimreise gewünscht und vielleicht sehen wir uns wieder.

Ein großes Danke an alle, die uns unterstützt haben:

Verein Selbstlaut, Catering Mitschka, Restaurant Augustinerkeller, Restaurant INIGO, Kunsthistorisches Museum, Vienna Sightseeing Tours, Jugend am Werk, Ströck

Bericht von Maria Schwarr

_________________________________________________________________________

Arches Projekt

Was ist Arches?

Es ist international, also es sind mehrere Länder dabei. Da gab es einen Austausch, bei dem die anderen Länder in Wien waren. Die machen das Projekt auch in anderen Ländern in anderen Museen.

Das ist die End-Veranstaltung von Arches.

Wer ist bei Arches dabei?

Es sind immer an die 20 Personen dabei. Alle haben eine Beeinträchtigung. Fünf davon sind Menschen mit Lernbehinderungen. Andere sind blind. Es gibt auch eine Person, die gehörlos ist.

Das ist Iris Kopera beim Malen.

Was ist das Ziel von Arches?

Das Ziel ist Kunst barrierefrei zu machen.
Es gibt eine Homepage. Wir überprüfen die Texte, die auf der Homepage stehen. Die Texte beschreiben Bilder und Ausstellungen.
Wir machen auch Wegbeschreibungen, wie man zu den Bildern findet.
Wir überprüfen ob die Barrierefreie Kunst auch wirklich barrierefrei ist. Bei jedem Treffen gibt es eine Führung in leichter Sprache.

Was haben wir gemacht?

Ein kleiner Überblick, was wir gemacht haben.
Es waren viele Dienstage, an denen wir uns getroffen haben. Wir haben uns alle gut verstanden. Es waren viele Diskussionen.
Es waren Unterstützerinnen dabei, die uns geholfen haben. Es waren auch Dolmetscher dabei. Es wurde in Englisch übersetzt, wenn es gebraucht worden ist.
Wir haben Bilder ausgearbeitet. Diese Bilder wurden dann erklärt, damit es jeder versteht. Es war immer sehr lustig.
Dann haben wir auch ein Relief erarbeitet. Das ist ein Tast-Objekt. Man kann es berühren und drücken. Dann erklärt eine Stimme das Bild.
Es ist auch ein spezieller Bildschirm gemacht worden. Der steht dann auch im Museum. Da kann man das Bild auch sehen. Wenn man darauf drückt, bekommt man Informationen zu dem Bild. Man kann es in großer Schriftgröße lesen. Auch in verschiedenen Farben. Oder man kann es sich in leichter Sprache vorlesen lassen.

Das ist ein Tast-Objekt.

Es ist auch eine App entwickelt worden. Das ist ein Programm, das man sich auf das Handy laden kann.
Wir haben viele Bilder in Ausstellungen angeschaut.

Was lernen wir daraus?

Das Projekt Arches ist am 4. Juli 2019 beendet worden.
Es wird jetzt auch barrierefreie Führungen geben. Abwechselnd für gehörlose Menschen, sehbeeinträchtigte Menschen und Menschen mit Lernschwierigkeiten.
Arches ist ein super Projekt.
Das Bild hat Iris Kopera während Arches im Kunsthistorischen Museum gemalt.
Es hängt jetzt in einem Büro des Museums.

Die Idee zu diesem Bild hatte Iris Kopera durch einen anderen Künstler.

Das ist die Internet-Seite von Arches: www.arches-project.eu/de

Bericht von Iris Kopera

_________________________________________________________________________

Bericht über das 10 Jahre WiG Fest am 2. Juli 2019

Der Fördergeber des Selbstvertretungszentrums ist die WiG - Wiener Gesundheitsförderung.

Am 2. Juli 2019 fand ein 10-jähriges Jubiläum der Wiener Gesundheitsförderung in der Treustraße im 20. Bezirk statt. Treffpunkt war um 14 Uhr 45 oberhalb bei der Friedensbrücke U4 mit dem Selbstvertretungszentrum Wien Simmering. Günther, Maria, Iris, Mira - unsere neue Unterstützerin -  begleiteten uns. Ossi kam etwas später.

Beim Eingang befand sich ein Glücksrad mit verschiedenen Symbolen. Es wurden Fragen gestellt und wir beantworteten sie. Jede/r konnte das Glücksrad drehen und gewann kleine Preise. Danach fuhren wir ins erste Obergeschoss und wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von der WiG Wiener Gesundheitsförderung Herr Dennis Beck und Frau Daim Martina herzlichst begrüßt.

Es gab belegte Brote, Aufstriche und Getränke wie Apfelsaft, Orangensaft, Birnensaft und Tee, Apfelstrudel, kleine Snacks, Desserts, Kompott und Nussschokolade. Kaffee und Kuchen befanden sich im hinterem Raum.

Es wurde geplaudert und gelacht. Günther, Maria und Mira verabschiedeten sich nach zwei Stunden und fuhren nach Hause. Ossi und Iris blieben noch.

Es war ein sehr gelungenes 10 Jahre WiG Fest und wir hoffen, dass die WiG noch viele Jahre bestehen bleibt.

Bericht von Maria Schwarr

Das sind Günther Leitner und Maria Schwarr vom Selbstvertretungszentrum Wien.