Vergangenes

Bericht über die Special Olympics Winterspiele in Österreich

Von 10. bis 15. Jänner 2016 fanden die Nationalen Spiele in der Ramsau/Dachstein und in Schladming statt. Es haben sehr viele Sportler aus verschiedenen Vereinen daran teilgenommen. Freiwillige Helfer und Volontäre nahmen auch daran teil. Die Eröffnung fand an ersten Tag am Abend bei einem Sportzentrum in Schladming in freiem Gelände statt. Es wurde eine Ansprache vom Bürgermeister Herr Kröll und von Johanna, seiner Sekretärin, abgehalten. Danach gab es eine Tanzvorführung von Menschen mit Lernschwierigkeiten, die ihre Künste zeigten. Eine Musikgruppe spielte, und zuletzt spielten sie das Lied „Life is life“ von der Band Opus. Ein Filmausschnitt von den vergangenen Olympiaden wurde gezeigt. Das olympische Feuer wurde entzündet und die olympische Fahne wurde von den Trägern gehisst.

Am nächsten Tag begannen die einzelnen Bewerbe in der Ramsau und in Schladming: Langlauf, Alpin, Eisschnelllaufen, Eislaufen, Stockschießen, Schneeschuhlaufen. Jede/r konnte sein Bestes geben und manche konnten eine Medaille nach Hause mitnehmen. Ich selbst habe beim Langlaufen mitgemacht. Ich habe mich sehr bemüht und habe den vierten Platz gemacht. Aber mir ging es nicht ums Gewinnen, sondern ums Dabei-Sein.

Diese Tage gingen schnell vorüber. Am vorletzten Tag fand die Abschlussfeier in einem großen Festsaal statt. Herr Kröll und einige Sportreferenten hielten eine Ansprache an alle Sportler/innen und bedankten sich bei allen Vereinen und Organisator/innen, die ihre Leistungen gebracht haben. Ohne diese wäre es nicht möglich gewesen.

Österreich konnte stolz sein auf die vielen Medaillen, die wir errungen haben. Diese Olympiade wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Die kommenden Special Olympics Weltwinterspiele finden im März 2017 in Schladming statt. Ich hoffe, dass ich auch wieder mitspielen kann.

Bericht von Maria Schwarr 


Bericht über Beth Mount und John O‘Brian
Arbeits-Gruppe am 6. und 7. November 2015

Am Freitag & Samstag den 6.11./7.11.15 fand eine 2 tägige Arbeits-Gruppe im Albert Schweizer Haus statt. Es waren sehr viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus verschiedenen Organisationen da. Zuerst bekam auch jede/r ein Namenskärtchen. Danach wurden wir von Beth Mount und John O‘Brian herzlichst begrüßt. Beide Moderatoren sprachen in Englisch und Deutsch und auch in Gebärden-Sprache wurden übersetzt. Am späteren Vormittag gab es in der Pause Kaffee, und auch Getränke wurden zur Verfügung gestellt.

Danach wurde ein Film gezeigt über eine damals sehr junge Frau, ihr ist der Gedanke gekommen einen Selbstmord zu begehen weil sie nicht mehr mit ihren Leben weiter wusste. Sie war eine Rollstuhl-Fahrerin. Beth Mount wollte mit ihr eine Persönliche Zukunftsplanung machen und plötzlich ging es bergauf. Inzwischen ist die Frau leider gestorben. Sie ist fast 70 Jahre alt geworden und hatte ein gutes Leben.

Dann ist noch ein Film gezeigt worden. Über eine Frau, die selber Gewalt erlebt hat und dann gewalttätig war. Die Frau hatte man ins Gefängnis gesperrt. Die Frau war traumatisiert von der erlebten Gewalt. Auch diese Frau hat eine Zukunftsplanung gemacht. Sie hat dann trotzdem noch Fehler gemacht. Aber sie hatte sich auch sehr gebessert und hatte einen großen Unterstützungskreis bekommen.

Am Schluss vom zweiten Tag gab es eine kreative Arbeits-Gruppe. Beth Mount hat viele Bilder auf dem Boden aufgelegt. Jeder konnte sich die eigenen Träume, Ziele und Vorstellungen heraussuchen. Wir haben dann Ausschnitte auf einem Plakat aufgeklebt. Am Schluss hat jeder diese Plakate hergezeigt, also was die Bilder bedeuten. Dann waren eigentlich schon Abschlussworte und Beth Mount und John O’Brien haben sich für die Einladung nach Wien bedankt. Ich habe ihnen beiden noch alles Gute für die Heimreise gewünscht.

Bericht von Maria Schwarr


Am Europäischen Kongress für Selbstvertretung
1. bis 4. Oktober 2015 in Madrid, Spanien

1 Tag

Günther, Maria, Anna und ich sind nach Spanien gereist. Am ersten Tag der Reise gab es schon eine große Panne. Es geht keine Schnellbahn von Floridsdorf Richtung Flughafen und auch nicht mit CAT. So müssen wir ein Taxi nehmen von der Landstraße  Richtung Flughafen Schwechat. Als wir ankommen am Flughafen Schwechat haben wir noch ein Glück, dass wir noch Einchecken können. Als wir im Flugzeug Iberia sitzen, sind wir erleichtert und so fliegen wir Richtung Madrid, drei Stunden. Als das Flugzeug in Madrid landet, warten wir in der Nähe vom Flughafen auf ein Sammeltaxi Richtung Hotel Diana. Angekommen beziehen wir unsere Zimmer und nachher fahren wir mit der U-Bahn in die Stadt hinein und spazieren herum  und schauen die Gegend an und fotografieren auch.

2 Tag 

Es ist die Eröffnung zu dieser „EU Congreso in Spanien 2015“ von Selbstvertretern. Andreas und Max von der Lebenshilfe Wien sind auch da. Am Abend gibt es noch eine Fahrt in das Zentrum von Madrid wo wir im Rathaus von Madrid empfangen werden mit Musik und Puzzle hinkleben und Brötchen gibt es. Maria und Andreas haben auf der Bühne die Österreich Fahne gehalten

3 Tag

Es gibt schon eine Arbeitsgruppe und Workshops. Die sind sehr spannend. Die Themen sind Unterstützte Endscheidungsfindung, Welche Rechte habe ich und was heißt Rechts-Fähigkeit, Peer-Unterstützung, Wählen gehen, Leichte Sprache, Mit Geld umgehen, Über Sex reden, Gefühle und Emotionen, Wie mache ich einen Video-Lebenslauf, Inklusiver Tanz, Gedichte und Poesie, Kunst, Sicheres Internet-Surfen, Ohne Worte sprechen. Wir unterhalten uns gut mit den finnischen Selbstvertretern und auch mit den anderen. Ich werde anerkannt für meine Wortmeldungen und Informationen wie man sich in Politische Arbeit einbringt. Nach dem Congreso fahren wir mit den Autobus wieder nach Madrid in ein Hotel, wo wir alle Selbstvertreter und Unterstützer bei Nachtmahl zusammen sitzen und uns austauschen, und unsere Unterstützerin hat viel für uns auf Deutsch übersetzt. Ohne sie könnten wir nichts verstehen, weil nur auf Spanisch und Englisch geredet wurde.

4 Tag

Es werden noch zum Abschied Worte an die Selbstvertreter gesprochen und ich gebe noch ein Interview: Wann wurde ich Selbstvertreter was mach ich als Selbstvertreter. Gegen Mittag reisen wir ab vom Hotel Diana Richtung Flughafen Madrid nach Wien. Es war ein schöner Aufenthalt. 

Bericht von Oswald Föllerer

Das sind wir vor dem Kongress.

Das sind wir vor dem Kongress. Andreas und Max von der Lebenshilfe Wien sind auch da.

Das sind Maria, Anna und Günther in der Arbeitsgruppe.

Das sind Maria, Anna und Günther in der Arbeitsgruppe.

Das ist Maria auf der Bühne mit der Österreichfahne.

Das ist Maria auf der Bühne mit der Österreichfahne.


Es gab eine neue Arbeits-Gruppe vom Selbstvertretungs -Zentrum Wien!
2 Tage zum Thema: Sexualität geht alle an!

Das war am Montag 28. und Dienstag, 29. September 2015
von 9 Uhr bis 16 Uhr. 

Zwei Tage lang fand ein Workshop zum Thema Sexualität in der Volkshochschule Meidling Längenfeldgasse statt. Es waren sehr viele Teilnehmer/innen anwesend und stellten sich mal vor. Wir hatten einige Themen gesammelt, danach bildeten sich Frauen- und Männergruppen und wir besprachen was Sexualität bedeutet. Wir haben uns gegenseitig ausgetauscht. Darauf trafen wir uns in einer Großgruppe und stellten unsere Ergebnisse vor. Man merkte, dass Frauen und Männer viele unterschiedliche Themen hatten, die schrieben wir auf Flipcharts. Dann teilten sich die Männer und Frauen wieder in zwei Räume auf. Die Frauen machten eine Zeichnung von einem Frauen- Körper, die Männer zeichneten einen Körper eines Mannes. Wir überlegten: „Was haben weibliche und männliche Körper miteinander zu tun? Wofür ist es wichtig und welche Merkmale sieht man von außen und welche nicht?“ Danach trafen sich alle in der Großgruppe und legten die beiden Körperbilder nebeneinander auf. Die Flipcharts wurden auch der anderen Gruppe vorgestellt. Wir fragten: „Wie ist euch ergangen, gut oder nicht gut? Wie hat es euch gefallen und was habt ihr daraus gelernt?“ Die Teilnehmer/innen sagten, sie wollen wieder einen Workshop über Sexualität machen. Nächstes Jahr veranstalten wir eventuell wieder einen Workshop.

Bericht von Maria Schwarr

Viele Leute waren bei der Arbeitsgruppe.

Viele Leute waren bei der Arbeits-Gruppe.

Linda und Horst haben die Arbeitsgruppe geleitet.

Linda und Horst haben die Gruppe geleitet.

Horst hat schöne Bilder gezeichnet.

Horst hat schöne Bilder gezeichnet.


Bericht über die Special Olympics
Weltsommerspiele 2015 in Los Angeles / USA

Von 25. Juli bis 2. August 2015 fanden die Weltsommerspiele in Los Angeles statt. Wir schauten uns die Stadt an, was sie zu bieten hat. Man lernte andere Länder und Leute kennen. Ein paar freie Tage hatten wir bis zu den Vorbewerben. Da fuhren wir mit einer Bahn bis nach Hollywood und besichtigten das Wachskabinett von der Madame Tussauds. Die Figuren die in jedem Raum standen, durfte man nur an der Hand berühren und nicht im Gesicht. Am nächsten Tag fuhren wir mit einem Geländewagen nach Beverly wo die prominenten Schauspieler ihre Villen haben, danach ging es wieder zurück nach Hause. In diesen Tagen besichtigten wir einige Sehenswürdigkeiten. Man sah in einer Halle alte Flugzeuge, die schon in den 80iger Jahren mehrmals ins Weltall geflogen sind. Man sah auch Bilder von Astronauten, die am Mond geforscht und gearbeitet haben. Ein Film wurde über Jerusalem gezeigt, dort wo auch Mönche beten.

Zum Schluss der Woche wurde eine Abschlussfeier im Freien veranstaltet, es waren sehr viele Sportler anwesend. Jede Delegation marschierte herein, auf beiden Seiten waren Sitzplätze vorhanden. Musikdarbietungen und Tänze wurden geboten. Danach hielten auch Sportverbände und Präsidenten, sowie auch der Bürgermeister von Schladming eine Ansprache über die Sommerspiele in Los Angeles, die den Sportlern gewidmet war. Danach wurde die Special Olympics Fahne nach Österreich gebracht, wo sie gut aufbewahrt ist. Die Sommerspiele gingen zu Ende und jede/r gab das Beste, um eine Medaille zu gewinnen und sie mit nach Hause zu nehmen. Es war ein sehr gelungener Erfolg für Österreich, wir konnten auch stolz darauf sein, was die Sportler geleistet hatten. Ich freute mich wieder in meine Heimat zurückzukommen, aber es hatte mir in Amerika sehr gut gefallen. Ich würde wieder bei einer Olympiade teilnehmen, wenn es möglich wäre.

Die Frau rechts ist Maria Schwarr.

Bericht von Maria Schwarr am 16. 9. 2015


Zero Project Landes-Konferenz in Wien

am Donnerstag, den 21. Mai 2015 von 9h30 bis 17h00

Das Thema von der Konferenz war:Selbstbestimmt leben!

Es war eine riesengroße Veranstaltung. Ganz am Anfang – da war die Veranstaltung noch nicht - haben wir uns mit Herrn Lambauer von der Caritas getroffen. Er hat uns erklärt worum es überhaupt ging. Wir durften unsere Ideen einbringen und manche Dinge sind auch in die Veranstaltung hineingenommen worden. Einen Tag davor haben wir uns vorbereitet, wir haben uns überlegt wie wir das SVZ vorstellen können und haben uns den Inhalt aufgeteilt. Bald war es so weit, die Projekt Zero Konferenz konnte beginnen.

Es gab einen sehr großen Raum, weil es waren auch viele Gäste eingeladen worden. Viele Organisationen, Freunde und Selbstvertreter waren anwesend. Danach gab es ein Buffet mit Obst und Getränke wurden zur Verfügung gestellt, und wir durften uns noch nichts nehmen. Im vorderen Bereich war eine Bühne. Der Moderator hielt eine Ansprache über die verschiedenen Themen. So manches war schwerer zu verstehen, oder nicht in leichter Sprache. Die Peer Beraterinnen haben sich auch vorgestellt. Das SVZ knüpfte Kontakte um eventuell eine Peer Beratung Ausbildung machen zu können. Dies wäre optimal.

Viel Zeit ist vorübergegangen, die Mittagspause wurde angesagt. Jetzt kamen wir dran. Um 13:30 stellten wir uns vor: Iris, Maria, Oswald und Günther.  Die Unterstützerinnen waren im Hintergrund. Wir saßen auf der Bühne mit dem Moderator und haben über das SVZ berichtet. Danach gab es einen tosenden Applaus. Als Abschluss berichtete Maria über die Frauenbeauftragte und Iris hat die Rückmeldungen eingeleitet. Es kamen viele Rückmeldungen zurück. Also was sagt man dazu: Die Veranstaltung Project Zero Konferenz ist gelungen!

Das sind wir in den Raumfahrer-Sesseln am Podium.

Bericht von Iris Kopera und Maria Schwarr


Monatliche Gruppen-Treffen
im ersten Halb-Jahr 2015

Die Gruppen-Treffen finden ein Mal im Monat statt.
Die Gruppen-Treffen sind offen und
kostenlos.
Alle Menschen mit Lern-Schwierigkeiten sind herzlich willkommen.
Jede und jeder kann mitreden.

Es gab verschiedene spannende Themen:

Montag, 23. März
Was ist Macht? Und was hat Macht mit uns zu tun?

Montag, 20. April
Sexualität von Menschen mit Behinderungen

Montag, 18. Mai
Was ist gute Unterstützung?

Montag, 22. Juni
Sucht: Was ist das? Wie kann ich damit umgehen?

Wir freuen uns besonders über die guten Rückmeldungen:
"Tolle Sache, dass wir in der Gruppe so offen reden können."
"Je mehr wir uns treffen, desto vertrauter wird es in der Gruppe."


Vortrag zum Thema:
"Die UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen"

Samstag, 7. Februar 2015 von 13 bis 17 Uhr im Kardinal-König-Haus

mit Prof. Dr. Theresia Degener

Über die Veranstaltung:

Theresia Degener war die Vortragende.
Frau Degener ist aus Deutschland.
Frau Degener ist Mitglied im Ausschuss der Vereinten Nationen
für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Für diese Arbeit reist Frau Degener um die ganze Welt.
Frau Degener ist auch Professorin.
Frau Degener macht selten Vorträge.
Wir sind deshalb sehr froh, dass Frau Degener
für diesen Vortrag nach Wien gekommen ist.

Oswald Föllerer schenkt Theresia Degener Pralinen als Dankeschön.

Bericht über den Vortrag:

Freitag Abend gingen wir mit Theresia Degener in einem Heurigen essen. Am nächsten Tag hatten wir uns schon um 11:00 Uhr im Kardinal König Haus getroffen und bereiteten uns für die Organisation vor.

Beginn war erst um 13:00 Uhr. Marianne Schulze begrüßte die Gäste herzlichst. Maria saß am Infotisch und teilte Info-Materialien aus und ging als Letzte zu dem Vortrag.

Theresia Degener berichtete über diese Themen: der Genfer Ausschuss und über die UN-Konvention. Danach zeigte sie Bilder von Personen die im Genfer Ausschuss dabei sind. Es kamen sehr viele Fragen an Theresia Degener.

Iris teilte auch die Rückmelde-Bögen aus, somit konnte jede/r seine Meinungen auf diesen Bögen beantworten. Darauf wurden sie in die Box geworfen. Zum Schluss gab es ein Buffet mit Kuchen, Kaffee, Obst. Getränke wurden auch bereitgestellt. Einige unterhielten sich noch mit anderen Gästen. Es war sehr interessant, bei diesem Vortrag dabei zu sein.

Bericht von Maria Schwarr

Ein Gruppenfoto mit Theresia Degener und Ehrengästen.


Ninlil und das Selbstvertretungs-Zentrum Wien haben 3 kostenlose Veranstaltung miteinander gemacht.

Arbeits-Gruppen "Reden wir über Gewalt"
am 19. November 2014 und 4. Februar 2015

Bild: Logo Ninlil

Die Arbeits-Gruppe „Reden wir über Gewalt“ war eine gemischte Gruppe. Es waren Frauen und Männer da. Das Thema war so spannend, dass sich viele Menschen angemeldet haben. Sie wollten auch mitreden bei dem Thema. Wir haben also zwei Termine angeboten. Wir haben dazu zwei Leiterinnen eingeladen. Die Leiterinnen haben in die Gruppe gefragt: „Was ist denn alles Gewalt?“ Es kamen ganz viele Ideen. Zum Beispiel Gewalt mit Waffen, oder durch Hinhauen, oder durch dreckige Sprache. Wir haben auch über Gewalt an Tieren gesprochen. Wir haben auch Bewegungs-Übungen gemacht. Das Thema war: „Wie nahe kann jemand zu mir hingehen, ohne dass ich Angst habe? Wie halte ich Abstand?“ Ich habe bei der Arbeits-Gruppe etwas dazu gelernt. Dass man zum Beispiel nicht gleich hinhauen muss. Zuerst will ich mit dem Mensch reden, ohne dass eine Streiterei herauskommt.

Bericht von Günther Leitner

Vorstellung vom Verein Ninlil
am Donnerstag, 4. Dezember 2014

Es gab auch eine Vorstellung vom Verein Ninlil:
Lisa Udl ist die Geschäfts-Führerin von Ninlil.
Sie stellte bei uns im Zentrum die beiden Bereiche von Ninlil vor.
"Kraftwerk" arbeitet gegen sexuelle Gewalt an Frauen mit Lern-Schwierigkeiten.
"Zeitlupe" ist eine Peer-Beratungs-Stelle von und für Frauen mit Behinderung.
Dieses Angebot war nur für Frauen.


Messe "Jeder für Jeden"

am 4. November 2014 im Rathaus in Wien

Der Stand für die „ Jeder für Jeden Messe“ war toll. Aber was da für Arbeit dahintersteht. Das ist weniger toll. Aber wir haben uns für die Messe entschieden, weil wir unser Selbstvertretungs-Zentrum hier am besten präsentieren können. Und weil wir auch viel Spaß haben werden.

Auf einmal heißt es, wir können auch auf der Bühne stehen und unser Zentrum vorstellen. Aber wer soll das machen? Jeder hat sich überlegt, dass er auf der Bühne steht. „Jeder für Jeden“ wollte nur zwei Leute auf der Bühne. Wir konnten uns nicht entscheiden. Aber dann wussten wir die Lösung: Wir alle stehen auf der Bühne! Wir haben uns überlegt, wann jeder da ist. Den ganzen Tag oder den halben. Wir haben alle aufgebaut.

Unser Messestand war neben Vienna People First. Viele Menschen mit Behinderung kennen diesen Stand. So hatten wir es nicht schwer die Menschen anzusprechen. Aber die Schwierigkeiten bestehen dahin, dass viele glaubten, dass unser Selbstvertretungszentrum zusammen mit People First ist. Das müssen wir immer wieder dazu sagen. 

Und wir wurden aufgerufen. Auf der Bühne hatten wir über unser Selbstvertretungszentrum ein bisschen etwas zu erzählen. Die Moderatorin hat uns Fragen gestellt. Die sie uns schon vor der Messe bei einem Vorbereitungstermin gestellt hat. Da haben wir uns Antworten überlegt. Es war sehr schön das Treffen. Nach einer halben Stunde, wir hatten viele Zuhörer, haben wir  viel Applaus bekommen.

Am Ende der Messe mussten wir wieder alles wegräumen. Aber ich, Iris, konnte leider nicht helfen, weil ich den Abschluss zusammen mit der Moderatorin ankündigen durfte. Das war sehr, sehr lustig.

Bericht von Iris Kopera

Das sind wir auf der Bühne.

Fotorecht: Andrew Rhinky