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Bericht über die Selbstvertretungs-Tagung 2016
vom Netzwerk Selbstvertretung Österreich

Am 13. -16. Oktober 2016 fand die Selbstvertretungs-Tagung in Matrei am Brenner statt. Am Donnerstag 13. Oktober trafen wir uns in der Halle im Bahnhof Wien Meidling. Abfahrt war um 7 Uhr, wir gingen zum Bahnsteig 5. Wir hatten reservierte Sitzplätze aber es gab sie leider nicht, dies war ein Fehler von der ÖBB. Als Entschädigung durften wir mit der ersten Klasse fahren. Am späten Nachmittag kamen wir in Innsbruck an und besorgten uns ein Mittagessen, da noch etwas Zeit war bis wir in den anderen Zug umstiegen, der nach Matrei/Brenner fuhr. Es waren sehr viele Selbstvertreter_innen von verschiedenen Vereinen anwesend, die an diesem Wochenende teilgenommen haben. Die Rollstuhlfahrer und Rollstuhlfahrerinnen fuhren mit eigenen Fahrten-Diensten, wir bestellten uns ein Taxi, das uns ins Bildungshaus St Michael brachte. Die Taschen wurden aus dem Bus geladen, danach wurden uns die Zimmer zugeteilt, wer bei wem schlafen wird. Da schon die Zimmer im Haupthaus vollbesetzt waren, schliefen andere Leute im Nebenhaus. Unsere Unterstützerinnen übernachteten in einem Appartement mit mehreren Personen. Am späteren Abend gab es ein Abendessen mit verschiedenen Menüs zur Auswahl. Danach ging es in den großen Saal hinunter im Untergeschoß, wo schon Plakate und die Themen vorbereitet wurden für den nächsten Tag.

Am Freitag begannen die einzelnen Arbeitsgruppen mit verschiedenen Themen. Am Nachmittag wurde die Ergebnisse von den Arbeitsgruppen vorgestellt. Am späten Abend wurde von einer Arbeitsgruppe der Selbstvertreterinnen von WIBS Tirol einen Film von Reinhard Köbler „Die Trommel geigt nicht“ gezeigt. Reinhard hat als Selbstvertreter bei WIBS Tirol gearbeitet, und ist leider bei einem Autounfall verstorben. Es gab auch einen anderen Film vom Netzwerk Österreich, die auch ein Buch geschrieben haben.

Am Samstag fand eine Demonstration in Innsbruck statt - einige blieben im Haus, andere fuhren mit dem Auto oder mit der Bahn nach Innsbruck. Um 12 Uhr ging es los mit den Trillerpfeifen, danach marschierten alle durch die Stadt bis zum Landhaus. Die Polizei sperrte für uns den ganzen Straßenverkehr. Wir forderten unsere Rechte und Teilhabe in der Gesellschaft, unser Motte hieß: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man unsre Rechte klaut!“ Danach war die Demo vorbei. Gregor, Ossi, Maria, Susi und Anna fuhren mit dem Auto zu WIBS in das Büro und brachten ihre Musikanlage zurück. Danach besuchten wir das Grab vom Reinhard Köbler, wo er begraben wurde. Darauf wollten wir auf ein Getränk gehen, aber das Gasthaus öffnete erst um 15 Uhr. Wir entschlossen uns, zurück ins Hotel zu fahren, wir hatten also bei schönem Wetter eine Autofahrt durch die grüne Landschaft. Am Abend gab es eine Disco, einige tanzten mit und andere waren schön müde. Am nächsten Tag packten wir unsere Koffer für die Heimreise. Als Abschluss wurde im freien Gelände vor dem Haus ein Gruppenfoto mit allen Selbstvertreter_innen gemacht, zur Erinnerung an Matrei /Brenner. Dann ließ man die Luftballone steigen, verabschiedete sich bei allen und wünschte allen eine gute Heimreise. Ich hoffe, alle im nächsten Jahr wieder zu sehen.

Bericht von Maria Schwarr

Das war die Demonstration vor dem Landhaus in Innsbruck.

Das war die Demonstration vor dem Landhaus in Innsbruck.

Susi Bali und Maria Schwarr mit einem Forderungs-Plakat.

Susi Bali und Maria Schwarr mit einem Forderungs-Plakat.

Das Tagungs-Haus ist im schönen Wipp-Tal.

Das Tagungs-Haus ist im schönen Wipp-Tal.


Bericht über die Tagung der Frauenbeauftragten
am 31. August 2016 in Berlin

Am 29. August 2016 fuhren ich und Anna, meine Unterstützerin, mit dem Nachtzug nach Berlin.  Treffpunkt war am Hauptbahnhof Wien beim Anker im Obergeschoß. Da dieser Zug Verspätung hatte, musste man warten. Zur späten Nacht standen einige Leute am Bahnsteig. Als wir mit Koffer in den Zug stiegen, suchten wir uns unseren Liegewagen. Da auch andere Urlauber im selben Abteil waren, waren alle 6 Betten belegt. Zum Schlafen war es sehr eng, es gab doppelstöckige Bänke, die ausklappbar waren.

Am nächsten Tag um 10 Uhr Vormittag kamen wir in Berlin an, danach gingen wir zu der Bushaltestelle  123, wo der Bus bis zur Stephanstraße fuhr. Wir gingen zu Fuß zum Hotel wo wir untergebracht waren. Bevor wir unser Zimmer bezogen, meldeten wir uns bei der Rezeption an. Am selben Tag bekamen wir die Unterlagen für die Tagung. Danach ruhten wir uns von der langen Fahrt aus und machten uns ein wenig später auf dem Weg in die Stadt. Zuerst kamen wir bei einem Fernsehturm vorbei und machten ein Foto davon. Gegen Mittag gingen wir auf ein Mittagessen in ein Gasthaus, es gab verschiedene Speisen. zB. Pizza oder ein Menü. Darauf sahen wir uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten an, die man hier in Österreich nicht sehen kann. Am späten Nachmittag fuhren wir mit der Buslinie 100 bis in das Stadtzentrum und machten eine Rundführung mit dem Bus wo auch das Brandenburger Tor, die vielen Geschäfte, Häuser und das Parlament zu sehen war. Wir sahen auch die Berliner Mauer, wo viele Künstler auf diese Wände gezeichnet haben, zum Beispiel ein Gemälde wo die Mauer zerstört wurde. Anna machte ein paar Fotos als Erinnerung an diese Malerei. Danach spazierten wir in einem großen Park beim Friedrichshain, wo noch sehr viele Leute beim Kaffeehaus oder Eltern mit Kindern am Spielplatz waren. Ich und Anna gingen auf ein  Getränk. Am späten Abend spazierten wir entlang des Spree Flusses und man sah große Schiffe vorbeifahren. Dann fuhren wir mit der U-Bahn zum Kottbusser Tor und trafen uns mit Anne, einer Freundin, in einem Kaffeehaus und bestellten sich etwas zum Essen und Trinken. Am späten Abend fuhren wir wieder zurück ins Hotel, wo am nächsten Tag die Tagung stattfand.

Im Veranstaltungsraum waren sehr viele Teilnehmerinnen aus verschiedenen Vereinen anwesend, die bei dieser Tagung der Frauenbeauftragten teilgenommen haben. Frauenbeauftragte sind Frauen mit Behinderung, die in den Einrichtungen andere Frauen mit Behinderung unterstützen. Sie informieren zum Beispiel über Rechte, oder beraten bei Gewalt. Wir wurden von den ausgebildeten Frauenbeauftragten herzlichst begrüßt. Danach hielten sie am Podium einen Vortrag über das Thema der Frauenbeauftragten, wie man Frauen besser in den Werkstätten und Wohngemeinschaften unterstützen kann und wo sie sich hinwenden können. Danach gab es eine kurze Pause. Kaffee und Getränke, Kuchen wurden von ihnen bereitgestellt. Damit ging es weiter mit der Tagung  wo auch ausgebildete Frauen-Beauftragte für ihre Arbeit geehrt wurden. Nach der Mittagspause wurden wir in zwei Arbeitsgruppe geteilt, wo jede/r entscheiden konnte, in welcher Gruppe er/sie mitarbeiten möchte. Ich war in einer Arbeitsgruppe, wo über das Mitspracherecht von Frauenbeauftragten geredet wurde. Also, ob sie in den Einrichtungen etwas zu sagen haben, und wie man das einfordet. Es wurde sehr viel diskutiert und einige Themen auf dem Flip Chart  geschrieben, danach gab es  von jeder Gruppe eine eigene Präsentation. Als Abschluss bedankten wir uns für die Tagung und wünschten allen eine gute Heimreise. Ich war von dieser Stadt Berlin sehr beeindruckt und würde wieder an dieser Tagung teilnehmen.

Bericht von Maria Schwarr

Maria und Anna im Park Friedrichshain.

Maria und der Fernsehturm.

Die Frauen vom Verein Weibernetz.


Bericht vom großen Eröffnungsfest

Am Freitag 10 .6.2016 fand endlich das Eröffnungs-Fest vom Selbstvertretungs-Zentrum statt. Es waren sehr viele Leute aus verschiedenen Vereinen und von vielen Organisationen anwesend. Zuerst hielten die Mitarbeiterinnen vom WUK eine kurze Ansprache über die Eröffnung: Iris Kopera, Maria Schwarr, Günther Leitner und Oswald Föllerer. Auch der Geschäftsführer von WUK Bildung und Beratung Christoph Trauner hat ein paar Worte gesprochen.

Danach wurde das Buffet eröffnet: Speisen, Getränke, Kuchen und Kaffee wurden bereitgestellt. Wir bedankten uns bei LIDL, Ströck, und dem WUK Betriebs-Rat. Das waren unsere Sponsoren die für das leibliche Wohl Essen und Getränke zur Verfügung gestellt haben.

Es gab auch eine Besichtigung durch die SVZ Räume wo jede/r sein Büro hergezeigt hat und was er/sie für Aufgaben hat. Es wurde auch ein Film über uns Selbstvertreter_innen gezeigt. Im Film ging es um unsere Lebensgeschichten, und um unsere Selbstvertretungs-Arbeit. Den Film hat unser ehemaliger Praktikant Kim Walser gemacht. Der Film hat vielen Gästen gut gefallen.

Am späten Nachmittag spielte Maria ein paar Lieder auf der Harmonika. Es gab einen großen Applaus. Da eine Kundin von der Caritas NÖ an diesen Tag Geburtstag hatte, spielte Maria auch ein Ständchen und wünschte ihr alles Gute und Gesundheit. Iris Grasel übernahm dann die Diskothek, sie spielte ihre Musik-CDs. Iris hat dafür eine gute Musik-Anlage mitgebracht.

Viele Leute plauderten miteinander, in unserem Büro und im Hof. Es gab viel Austausch unter den Gästen. Wir haben informiert, wie sich jede/r mit dem Selbstvertretungs-Zentrum in Verbindung setzen kann.

Als Schluss wurden Lose verkauft zugunsten von der Selbstvertretungs-Gruppe „Vienna People First“. Danach gab es eine Verlosung mit vielen Preisen.

Als Abschluss dieses Festes wurde ein Foto vom Team vom Zentrum gemacht. Viele fuhren nach Hause und wünschten alles Gute und noch viele Jahre Erfolg. Am Abend wurde in kleiner Runde mit ein paar Flaschen Sekt gefeiert.

Es war ein sehr gelungenes Eröffnungsfest!

Bericht von Maria Schwarr

Das Team jubelt über das Eröffnungsfest.

 


Die Presse-Eröffnung von Selbstvertretungszentrum

Die Presse-Eröffnung fand am 27.04.2016 von 10 Uhr bis 11 Uhr 30 statt.

Stadträtin Sonja Wehsely, die Chefin der Wiener Gebietskrankenkasse Ingrid Reischl und unsere Ansprechpersonen Andreas Keclik und Heidrun Rader sowie der Geschäftsführer der WiG-Wiener Gesundheitsförderung, Dennis Beck kamen mit Ihren Fotografen und Ihren Öffentlichkeitsarbeiterinnen in das Selbstvertretungszentrum in Simmering.  
Alle haben über Ihre Unterstützung für das Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten geredet und waren sich einig, dass die Arbeit von unserem Selbstvertretungszentrum für Menschen mit Lernschwierigkeiten wichtig ist und weiter gefördert werden soll.

Wir Selbstvertreter_innen:  Iris Kopera, Maria Schwarr, Leitner Günther und Oswald Föllerer, haben bei der Presse-Eröffnung durch die Neuen Räume des Selbstvertretungszentrums geführt und dabei erzählt, wie wir das Zentrum aufgebaut haben und über unsere Arbeit gesprochen.
Auch unsere Unterstützerinnen Anna Voggeneder und Susi Bali waren da und haben ihre Unterstützungsarbeit vorgestellt. Die Koordinatorin, Elisabeth Buxhofer hat bei den Vorbereitungen geholfen und die Grußbotschaft von Christoph Trauner, Geschäftsleitung WUK Bildung & Beratung vorgelesen.
Höhepunkt war die Überreichung eines Neuen Eingangsschildes für das Selbstvertretungszentrums von Frau Wehsely und Frau Reischl an Oswald Föllerer der sich für die Öffentlichkeitsarbeit im SVZ verantwortlich ist.

Das war für das ganze Team eine schöne Eröffnung. Viele Gruppenfotos wurden gemacht, und das Buffet von Schmatz....matz Catering (Schulprojekt Holzhausergasse) war sehr gut.
Hier gibt es den Bericht : HIER KLICKEN
Hier gibt es Interview von BIZEPS mit den Selbstvertreter_innen anlässlich der Eröffnung. HIER KLICKEN

Das neue Türschild wird überreicht.


Bericht zum Gruppentreffen am 18. April 2016
Thema: Was tun gegen Gewalt? Mit Tina (Polizistin)

Am 18.4.2016 fand das Gruppentreffen mit einer Polizistin statt. Es haben Leute aus verschiedenen Organisationen bei diesem Treffen teilgenommen. Zuerst wurden wir herzlichst begrüßt, danach erzählte Tina über ihre Arbeit, also wofür man bei der Polizei  zuständig ist. In der Runde wurde ein Polizeiausweis gezeigt, damit alle wissen wie dieser aussieht. Tina sagte, dieser Ausweis ist gesetzlich vorgeschrieben, man muss ihn als Polizistin immer bei sich tragen. Darauf erklärte sie uns, wie man sich vor Gewalt und sexuellen Übergriffen schützen kann, z. B in U-Bahn Stationen oder auf offener Straße. Man soll nicht in finsteren Gassen oder auf unbeleuchteten Wegen gehen. Tina sagt, Täter_innen fürchten sich vor Licht, vor Lärm und vor anderen Leuten. Sie zeigte uns ein Hand-Alarmgerät. Wenn man das Gerät wegwirft, fängt es laut zu heulen an. Das verscheucht oft Täter_innen. Das ist besser wie ein Pfeffer-Spray, weil man den selbst in die Augen bekommen kann. Man ist dann selber kurzzeitig blind, das ätzt in den Augen. Tina gibt diesen Rat: Wenn jemand Geld von mir will, und mich mit einer Waffe bedroht, dann soll man das Geld sofort hergeben. Bevor mich die Person verletzt oder umbringt. In der Zeitung liest man viel von Gewalt in der Öffentlichkeit. Wien ist aber eine ziemlich sichere Stadt, sagt die Polizistin Tina. Und wenn etwas passiert, gibt es die Polizei. Der Notruf ist 133.

Von Maria Schwarr


Bericht über das Gruppen-Treffen Soziale Medien

Am 15. Februar 2015 fand ein Gruppentreffen im SVZ statt. Es waren 20 Personen anwesend. 3 Studentinnen aus St. Pölten haben das Treffen gemacht. Sie schreiben ihre Abschlussarbeiten bis April über das Thema Soziale Medien. Zuerst stellten wir uns vor. Jeder erzählte, was er/sie im Selbstvertretungszentrum macht  und es wurde eine kleine Führung durch das neue Büro gemacht. Danach wurden verschiedene Bilder auf den Boden gelegt, wie man die Sozialen Medien nützen kann. Alle nahmen ein Bild und fragten was dies bedeutet. Man schrieb die Themen auf ein Flip-Chart und dann gab es Vorschläge: Wozu braucht man einen Ratgeber über Soziale Medien? Wo hole ich Hilfe, wenn ich sie brauche beim Internet? Welche Folgen kann es haben, wenn man in einen falschen Freundeskreis kommt? Danach wurden 3 Gruppen gebildet mit den Studenten die sich mit diesen Themen beschäftigten. Als Abschluss kamen einige Rückmeldungen von allen, wie es ihnen gefallen hat. Wir bedankten uns bei den Studentinnen und wünschten ihnen einen schönen Tag.

Bericht von Maria  Schwarr 

Das sind Bilder von verschiedenen Sozialen Medien.


Unser neues Zentrum in der Simmeringer Haupstraße 30-32/3/R1

Zuerst waren wir 2 Jahre im WUK und suchten nach einem größeren Büro, das behindertengerecht auch für Rollstuhlfahrer zugänglich ist. Im vorigen Jahr im Sommer besichtigten wir 2 Büros. Eines war im 15. Bezirk. Da es nicht barrierefrei und zu teuer war, entschlossen wir uns das Büro in Simmering zu nehmen. Denn es sind hellere Räume und 2 Büros wo jede/r arbeiten kann. Ein Lager, 2 WCs, Küche und ein großer Besprechungsraum sind vorhanden, wo man Sitzungen oder Treffen abhalten kann. Damit brauchen wir keine Stufen mehr steigen und das Material nicht mehr hin und her tragen. Denn dies war eine mühsame Arbeit. Im Dezember 2015 übersiedelten wir in das neue Büro. Es wurden Möbel gekauft und die Wände ausgemalt. Und alles sehr schön eingerichtet. Man fühlt sich wohl im neuen Büro zu arbeiten. Denn im ehemaligen Büro im WUK ist es eng geworden. Es war ein langer Kampf, dieses Büro zu bekommen.

Bericht von Maria Schwarr

Das sind wir im neuen Büro.


Bericht über die Special Olympics Winterspiele in Österreich

Von 10. bis 15. Jänner 2016 fanden die Nationalen Spiele in der Ramsau/Dachstein und in Schladming statt. Es haben sehr viele Sportler aus verschiedenen Vereinen daran teilgenommen. Freiwillige Helfer und Volontäre nahmen auch daran teil. Die Eröffnung fand an ersten Tag am Abend bei einem Sportzentrum in Schladming in freiem Gelände statt. Es wurde eine Ansprache vom Bürgermeister Herr Kröll und von Johanna, seiner Sekretärin, abgehalten. Danach gab es eine Tanzvorführung von Menschen mit Lernschwierigkeiten, die ihre Künste zeigten. Eine Musikgruppe spielte, und zuletzt spielten sie das Lied „Life is life“ von der Band Opus. Ein Filmausschnitt von den vergangenen Olympiaden wurde gezeigt. Das olympische Feuer wurde entzündet und die olympische Fahne wurde von den Trägern gehisst.

Am nächsten Tag begannen die einzelnen Bewerbe in der Ramsau und in Schladming: Langlauf, Alpin, Eisschnelllaufen, Eislaufen, Stockschießen, Schneeschuhlaufen. Jede/r konnte sein Bestes geben und manche konnten eine Medaille nach Hause mitnehmen. Ich selbst habe beim Langlaufen mitgemacht. Ich habe mich sehr bemüht und habe den vierten Platz gemacht. Aber mir ging es nicht ums Gewinnen, sondern ums Dabei-Sein.

Diese Tage gingen schnell vorüber. Am vorletzten Tag fand die Abschlussfeier in einem großen Festsaal statt. Herr Kröll und einige Sportreferenten hielten eine Ansprache an alle Sportler/innen und bedankten sich bei allen Vereinen und Organisator/innen, die ihre Leistungen gebracht haben. Ohne diese wäre es nicht möglich gewesen.

Österreich konnte stolz sein auf die vielen Medaillen, die wir errungen haben. Diese Olympiade wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Die kommenden Special Olympics Weltwinterspiele finden im März 2017 in Schladming statt. Ich hoffe, dass ich auch wieder mitspielen kann.

Bericht von Maria Schwarr 


Bericht über Beth Mount und John O‘Brian
Arbeits-Gruppe am 6. und 7. November 2015

Am Freitag & Samstag den 6.11./7.11.15 fand eine 2 tägige Arbeits-Gruppe im Albert Schweizer Haus statt. Es waren sehr viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus verschiedenen Organisationen da. Zuerst bekam auch jede/r ein Namenskärtchen. Danach wurden wir von Beth Mount und John O‘Brian herzlichst begrüßt. Beide Moderatoren sprachen in Englisch und Deutsch und auch in Gebärden-Sprache wurden übersetzt. Am späteren Vormittag gab es in der Pause Kaffee, und auch Getränke wurden zur Verfügung gestellt.

Danach wurde ein Film gezeigt über eine damals sehr junge Frau, ihr ist der Gedanke gekommen einen Selbstmord zu begehen weil sie nicht mehr mit ihren Leben weiter wusste. Sie war eine Rollstuhl-Fahrerin. Beth Mount wollte mit ihr eine Persönliche Zukunftsplanung machen und plötzlich ging es bergauf. Inzwischen ist die Frau leider gestorben. Sie ist fast 70 Jahre alt geworden und hatte ein gutes Leben.

Dann ist noch ein Film gezeigt worden. Über eine Frau, die selber Gewalt erlebt hat und dann gewalttätig war. Die Frau hatte man ins Gefängnis gesperrt. Die Frau war traumatisiert von der erlebten Gewalt. Auch diese Frau hat eine Zukunftsplanung gemacht. Sie hat dann trotzdem noch Fehler gemacht. Aber sie hatte sich auch sehr gebessert und hatte einen großen Unterstützungskreis bekommen.

Am Schluss vom zweiten Tag gab es eine kreative Arbeits-Gruppe. Beth Mount hat viele Bilder auf dem Boden aufgelegt. Jeder konnte sich die eigenen Träume, Ziele und Vorstellungen heraussuchen. Wir haben dann Ausschnitte auf einem Plakat aufgeklebt. Am Schluss hat jeder diese Plakate hergezeigt, also was die Bilder bedeuten. Dann waren eigentlich schon Abschlussworte und Beth Mount und John O’Brien haben sich für die Einladung nach Wien bedankt. Ich habe ihnen beiden noch alles Gute für die Heimreise gewünscht.

Bericht von Maria Schwarr


Gruppen-Treffen zum Thema Zukunfts-Planung

Am 19. Oktober war wieder ein Gruppen-Treffen.
Das Thema vom Treffen war Persönliche Zukunfts-Planung.
Iris Kopera hat viel darüber erzählt.
Wir haben auch ein ganz besonderes Stärken-Plakat gemacht.
Hier könnt ihr die Stärken im Team sehen, und Iris:

Das ist Iris neben dem Stärkenplakat.


Am Europäischen Kongress für Selbstvertretung
1. bis 4. Oktober 2015 in Madrid, Spanien

1 Tag

Günther, Maria, Anna und ich sind nach Spanien gereist. Am ersten Tag der Reise gab es schon eine große Panne. Es geht keine Schnellbahn von Floridsdorf Richtung Flughafen und auch nicht mit CAT. So müssen wir ein Taxi nehmen von der Landstraße  Richtung Flughafen Schwechat. Als wir ankommen am Flughafen Schwechat haben wir noch ein Glück, dass wir noch Einchecken können. Als wir im Flugzeug Iberia sitzen, sind wir erleichtert und so fliegen wir Richtung Madrid, drei Stunden. Als das Flugzeug in Madrid landet, warten wir in der Nähe vom Flughafen auf ein Sammeltaxi Richtung Hotel Diana. Angekommen beziehen wir unsere Zimmer und nachher fahren wir mit der U-Bahn in die Stadt hinein und spazieren herum  und schauen die Gegend an und fotografieren auch.

2 Tag 

Es ist die Eröffnung zu dieser „EU Congreso in Spanien 2015“ von Selbstvertretern. Andreas und Max von der Lebenshilfe Wien sind auch da. Am Abend gibt es noch eine Fahrt in das Zentrum von Madrid wo wir im Rathaus von Madrid empfangen werden mit Musik und Puzzle hinkleben und Brötchen gibt es. Maria und Andreas haben auf der Bühne die Österreich Fahne gehalten

3 Tag

Es gibt schon eine Arbeitsgruppe und Workshops. Die sind sehr spannend. Die Themen sind Unterstützte Endscheidungsfindung, Welche Rechte habe ich und was heißt Rechts-Fähigkeit, Peer-Unterstützung, Wählen gehen, Leichte Sprache, Mit Geld umgehen, Über Sex reden, Gefühle und Emotionen, Wie mache ich einen Video-Lebenslauf, Inklusiver Tanz, Gedichte und Poesie, Kunst, Sicheres Internet-Surfen, Ohne Worte sprechen. Wir unterhalten uns gut mit den finnischen Selbstvertretern und auch mit den anderen. Ich werde anerkannt für meine Wortmeldungen und Informationen wie man sich in Politische Arbeit einbringt. Nach dem Congreso fahren wir mit den Autobus wieder nach Madrid in ein Hotel, wo wir alle Selbstvertreter und Unterstützer bei Nachtmahl zusammen sitzen und uns austauschen, und unsere Unterstützerin hat viel für uns auf Deutsch übersetzt. Ohne sie könnten wir nichts verstehen, weil nur auf Spanisch und Englisch geredet wurde.

4 Tag

Es werden noch zum Abschied Worte an die Selbstvertreter gesprochen und ich gebe noch ein Interview: Wann wurde ich Selbstvertreter was mach ich als Selbstvertreter. Gegen Mittag reisen wir ab vom Hotel Diana Richtung Flughafen Madrid nach Wien. Es war ein schöner Aufenthalt. 

Bericht von Oswald Föllerer

Das sind wir vor dem Kongress.

Das sind wir vor dem Kongress. Andreas und Max von der Lebenshilfe Wien sind auch da.

Das sind Maria, Anna und Günther in der Arbeitsgruppe.

Das sind Maria, Anna und Günther in der Arbeitsgruppe.

Das ist Maria auf der Bühne mit der Österreichfahne.

Das ist Maria auf der Bühne mit der Österreichfahne.


Wir haben einen neuen Wochen-Plan!

Seit Mitte September ist es in unserer Arbeit bunter:
Der neue Wochen-Plan ist fertig!
Es ist eine große, magnetische Tafel - selbst gebastelt!
In dem Plan hat jede_r Selbstvertreter_in eine eigene Farbe.
Und eigenen Platz, um die Arbeits-Aufgaben aufzuschreiben.
Wir sind gespannt, wie es uns damit geht.

Unterstützerin Susi Bali zeichnet den Wochenplan.

Ein Bild vom fertigen Wochenplan.


Der Info-Brief für Herbst ist fertig!

Wir haben das erste Mal einen Info-Brief mit der Post verschickt.
Weil viele Menschen mit Lern-Schwierigkeiten lieber Post als Mails bekommen.
Und weil viele gar keine Email-Adresse benutzen.
Günther Leitner hat Anfang September die Briefe vorbereitet.
Maria Schwarr hat am selben Vormittag einen Bericht geschrieben.
Auf dem Foto sind beide zu sehen.

Die fertigen Infobriefe über unser Programm.


Danke an unseren Praktikanten Kim!

Das ist Kim Walser.

Das ist Kim Walser.
Er war unser erster Praktikant und super!
Sein Praktikum ist leider schon vorbei.

Am Montag 6. Juli 2015 waren wir uns verabschieden.
Kim hat uns in seine Wohn-Gemeinschaft eingeladen.
Er hat gute Spinat-Knödel und Käse-Knödel gekocht.

Kims Spinat und Käseknödel.


Matrei-Treffen vom Netzwerk-Selbstvertretung
im Oktober 2015 leider abgesagt!!

Leider müssen wir euch mitteilen, dass das Treffen vom Netzwerk Selbstvertretung in Matrei für heuer abgesagt ist.

Manche von euch werden es schon wissen. Reinhard Köbler ist leider am 20. Juni 2015 bei einem Autounfall gestorben. Reinhard Köbler war der Leiter vom Netzwerk Selbstvertretung. Alle sind noch sehr traurig und schockiert. So kann man kein schönes Treffen machen. Reinhard und WIBS hätten sehr viel Arbeit für das Treffen gemacht. Wir wissen noch nicht wie wir diese Netzwerk-Arbeit in Zukunft aufteilen.

Wir vermissen Reinhard sehr. Ihn würde freuen, wenn unsere Netzwerk-Arbeit weitergeht. Deswegen wird das Treffen 2016 in Matrei wieder stattfinden. Wir würden uns freuen, wenn wir uns dort treffen.

Liebe Grüße, Ossi Föllerer und die Kern-Gruppe
vom Netzwerk Selbstvertretung Österreich

Ein Foto von Reinhard Köbler.

Das ist Reinhard Köbler bei der Klausur von der Netzwerk-Kerngruppe.
Reinhard hatte den Kopf immer voller guter Ideen und Visionen.
Danke für die gute Zusammen-Arbeit und deine Freundschaft, Reinhard!

Abschieds-Feier von Reinhard Köbler in Innsbruck

Am Freitag, den 10. Juli 2015, konnte man in Innsbruck viele Leute sehen, die bei Sonnenuntergang rohe Nudeln und Tortellini in den Fluss geworfen haben. Dabei wurde gelacht, geweint, geredet und geschwiegen, und auch Gitarre gespielt. Reinhard Köbler war ein besonderer und humorvoller Mensch, und so haben wir uns auch von ihm verabschiedet!

Das ist auf der Abschiedsfeier von Reinhard in Innsbruck.

Wir werfen Nudeln in den Fluss Inn für Reinhard.


Es gab eine neue Arbeits-Gruppe vom Selbstvertretungs -Zentrum Wien!
2 Tage zum Thema: Sexualität geht alle an!

Das war am Montag 28. und Dienstag, 29. September 2015
von 9 Uhr bis 16 Uhr. 

Zwei Tage lang fand ein Workshop zum Thema Sexualität in der Volkshochschule Meidling Längenfeldgasse statt. Es waren sehr viele Teilnehmer/innen anwesend und stellten sich mal vor. Wir hatten einige Themen gesammelt, danach bildeten sich Frauen- und Männergruppen und wir besprachen was Sexualität bedeutet. Wir haben uns gegenseitig ausgetauscht. Darauf trafen wir uns in einer Großgruppe und stellten unsere Ergebnisse vor. Man merkte, dass Frauen und Männer viele unterschiedliche Themen hatten, die schrieben wir auf Flipcharts. Dann teilten sich die Männer und Frauen wieder in zwei Räume auf. Die Frauen machten eine Zeichnung von einem Frauen- Körper, die Männer zeichneten einen Körper eines Mannes. Wir überlegten: „Was haben weibliche und männliche Körper miteinander zu tun? Wofür ist es wichtig und welche Merkmale sieht man von außen und welche nicht?“ Danach trafen sich alle in der Großgruppe und legten die beiden Körperbilder nebeneinander auf. Die Flipcharts wurden auch der anderen Gruppe vorgestellt. Wir fragten: „Wie ist euch ergangen, gut oder nicht gut? Wie hat es euch gefallen und was habt ihr daraus gelernt?“ Die Teilnehmer/innen sagten, sie wollen wieder einen Workshop über Sexualität machen. Nächstes Jahr veranstalten wir eventuell wieder einen Workshop.

Bericht von Maria Schwarr

Viele Leute waren bei der Arbeitsgruppe.

Viele Leute waren bei der Arbeits-Gruppe.

Linda und Horst haben die Arbeitsgruppe geleitet.

Linda und Horst haben die Gruppe geleitet.

Horst hat schöne Bilder gezeichnet.

Horst hat schöne Bilder gezeichnet.


Bericht über die Special Olympics
Weltsommerspiele 2015 in Los Angeles / USA

Von 25. Juli bis 2. August 2015 fanden die Weltsommerspiele in Los Angeles statt. Wir schauten uns die Stadt an, was sie zu bieten hat. Man lernte andere Länder und Leute kennen. Ein paar freie Tage hatten wir bis zu den Vorbewerben. Da fuhren wir mit einer Bahn bis nach Hollywood und besichtigten das Wachskabinett von der Madame Tussauds. Die Figuren die in jedem Raum standen, durfte man nur an der Hand berühren und nicht im Gesicht. Am nächsten Tag fuhren wir mit einem Geländewagen nach Beverly wo die prominenten Schauspieler ihre Villen haben, danach ging es wieder zurück nach Hause. In diesen Tagen besichtigten wir einige Sehenswürdigkeiten. Man sah in einer Halle alte Flugzeuge, die schon in den 80iger Jahren mehrmals ins Weltall geflogen sind. Man sah auch Bilder von Astronauten, die am Mond geforscht und gearbeitet haben. Ein Film wurde über Jerusalem gezeigt, dort wo auch Mönche beten.

Zum Schluss der Woche wurde eine Abschlussfeier im Freien veranstaltet, es waren sehr viele Sportler anwesend. Jede Delegation marschierte herein, auf beiden Seiten waren Sitzplätze vorhanden. Musikdarbietungen und Tänze wurden geboten. Danach hielten auch Sportverbände und Präsidenten, sowie auch der Bürgermeister von Schladming eine Ansprache über die Sommerspiele in Los Angeles, die den Sportlern gewidmet war. Danach wurde die Special Olympics Fahne nach Österreich gebracht, wo sie gut aufbewahrt ist. Die Sommerspiele gingen zu Ende und jede/r gab das Beste, um eine Medaille zu gewinnen und sie mit nach Hause zu nehmen. Es war ein sehr gelungener Erfolg für Österreich, wir konnten auch stolz darauf sein, was die Sportler geleistet hatten. Ich freute mich wieder in meine Heimat zurückzukommen, aber es hatte mir in Amerika sehr gut gefallen. Ich würde wieder bei einer Olympiade teilnehmen, wenn es möglich wäre.

Die Frau rechts ist Maria Schwarr.

Bericht von Maria Schwarr am 16. 9. 2015


Zero Project Landes-Konferenz in Wien

am Donnerstag, den 21. Mai 2015 von 9h30 bis 17h00

Das Thema von der Konferenz war:Selbstbestimmt leben!

Es war eine riesengroße Veranstaltung. Ganz am Anfang – da war die Veranstaltung noch nicht - haben wir uns mit Herrn Lambauer von der Caritas getroffen. Er hat uns erklärt worum es überhaupt ging. Wir durften unsere Ideen einbringen und manche Dinge sind auch in die Veranstaltung hineingenommen worden. Einen Tag davor haben wir uns vorbereitet, wir haben uns überlegt wie wir das SVZ vorstellen können und haben uns den Inhalt aufgeteilt. Bald war es so weit, die Projekt Zero Konferenz konnte beginnen.

Es gab einen sehr großen Raum, weil es waren auch viele Gäste eingeladen worden. Viele Organisationen, Freunde und Selbstvertreter waren anwesend. Danach gab es ein Buffet mit Obst und Getränke wurden zur Verfügung gestellt, und wir durften uns noch nichts nehmen. Im vorderen Bereich war eine Bühne. Der Moderator hielt eine Ansprache über die verschiedenen Themen. So manches war schwerer zu verstehen, oder nicht in leichter Sprache. Die Peer Beraterinnen haben sich auch vorgestellt. Das SVZ knüpfte Kontakte um eventuell eine Peer Beratung Ausbildung machen zu können. Dies wäre optimal.

Viel Zeit ist vorübergegangen, die Mittagspause wurde angesagt. Jetzt kamen wir dran. Um 13:30 stellten wir uns vor: Iris, Maria, Oswald und Günther.  Die Unterstützerinnen waren im Hintergrund. Wir saßen auf der Bühne mit dem Moderator und haben über das SVZ berichtet. Danach gab es einen tosenden Applaus. Als Abschluss berichtete Maria über die Frauenbeauftragte und Iris hat die Rückmeldungen eingeleitet. Es kamen viele Rückmeldungen zurück. Also was sagt man dazu: Die Veranstaltung Project Zero Konferenz ist gelungen!

Das sind wir in den Raumfahrer-Sesseln am Podium.

Bericht von Iris Kopera und Maria Schwarr


Monatliche Gruppen-Treffen
im ersten Halb-Jahr 2015

Die Gruppen-Treffen finden ein Mal im Monat statt.
Die Gruppen-Treffen sind offen und
kostenlos.
Alle Menschen mit Lern-Schwierigkeiten sind herzlich willkommen.
Jede und jeder kann mitreden.

Es gab verschiedene spannende Themen:

Montag, 23. März
Was ist Macht? Und was hat Macht mit uns zu tun?

Montag, 20. April
Sexualität von Menschen mit Behinderungen

Montag, 18. Mai
Was ist gute Unterstützung?

Montag, 22. Juni
Sucht: Was ist das? Wie kann ich damit umgehen?

Wir freuen uns besonders über die guten Rückmeldungen:
"Tolle Sache, dass wir in der Gruppe so offen reden können."
"Je mehr wir uns treffen, desto vertrauter wird es in der Gruppe."


Vortrag zum Thema:
"Die UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen"

Samstag, 7. Februar 2015 von 13 bis 17 Uhr im Kardinal-König-Haus

mit Prof. Dr. Theresia Degener

Über die Veranstaltung:

Theresia Degener war die Vortragende.
Frau Degener ist aus Deutschland.
Frau Degener ist Mitglied im Ausschuss der Vereinten Nationen
für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Für diese Arbeit reist Frau Degener um die ganze Welt.
Frau Degener ist auch Professorin.
Frau Degener macht selten Vorträge.
Wir sind deshalb sehr froh, dass Frau Degener
für diesen Vortrag nach Wien gekommen ist.

Oswald Föllerer schenkt Theresia Degener Pralinen als Dankeschön.

Bericht über den Vortrag:

Freitag Abend gingen wir mit Theresia Degener in einem Heurigen essen. Am nächsten Tag hatten wir uns schon um 11:00 Uhr im Kardinal König Haus getroffen und bereiteten uns für die Organisation vor.

Beginn war erst um 13:00 Uhr. Marianne Schulze begrüßte die Gäste herzlichst. Maria saß am Infotisch und teilte Info-Materialien aus und ging als Letzte zu dem Vortrag.

Theresia Degener berichtete über diese Themen: der Genfer Ausschuss und über die UN-Konvention. Danach zeigte sie Bilder von Personen die im Genfer Ausschuss dabei sind. Es kamen sehr viele Fragen an Theresia Degener.

Iris teilte auch die Rückmelde-Bögen aus, somit konnte jede/r seine Meinungen auf diesen Bögen beantworten. Darauf wurden sie in die Box geworfen. Zum Schluss gab es ein Buffet mit Kuchen, Kaffee, Obst. Getränke wurden auch bereitgestellt. Einige unterhielten sich noch mit anderen Gästen. Es war sehr interessant, bei diesem Vortrag dabei zu sein.

Bericht von Maria Schwarr

Ein Gruppenfoto mit Theresia Degener und Ehrengästen.


Für Kurz-Entschlossene!
Inklusives Fest auf der Donau-Insel
„Inclusive Space Shake“
Freitag 3.Juli 2015 ab 16h, im Porto Pollo

Das Bild zum Fest.
Wir Selbstvertreter_innen gehen seit einigen Monaten auf die Universität.
Wir machen dort bei Forschungs-Seminaren mit.
Diese Forschungs-Seminare sind inklusiv:
Menschen mit Lernschwierigkeiten, Professor_innen und Student_innen arbeiten gemeinsam.
Wir wollen die gute Zusammen-Arbeit und den Sommer feiern.
Schon diesen Freitag, 3. Juli! Wir starten im Porto Pollo um 16h.

Kommt! Ladet Freund_innen ein!
Und bringt euer Lieblings-Essen mit! Getränke gibt es in der Bar zu kaufen.

Das Porto Pollo ist eine kleine Bar mit vielen Sitz-Gelegenheiten am Wasser.
Die Bar liegt auf der Stadt-Seite der Donau-Insel.
Zu Fuß sind es etwa fünf Minuten von der Reichs-Brücke.
Die nächste U-Bahn-Station ist die U1 Donau-Insel.

Das ist ein Plan vom Porto Pollo.


Radio-Sendung auf Radio Orange
am Montag 29. Juni, 16h30 - Zum Nachhören im Internet!!

Oswald Föllerer, Günther Leitner und Maria Schwarr haben ein Interview gegeben.
Ines Fohler vom WUK Radio hat daraus eine Sendung über das Selbstvertretungs-Zentrum gemacht.

Die Sendung war am Montag, 29.06.2015, um 16 Uhr 30 auf Radio Orange 94.0.

Das ist natürlich schon vorbei, aber keine Sorge:

Die Radio-Sendung wurde danach auch archiviert.
Das heißt, ihr könnt sie im Internet nachhören oder herunter-laden.
Ihr müsst hier draufklicken:  http://cba.fro.at/291030


Gruppen-Treffen zum Thema "Sucht"
im Selbstvertretungs-Zentrum

Am Montag, den 22. Juni, war unser letztes Gruppen-Treffen vor der Sommer-Pause.
Es war auch für uns im Team sehr spannend. Denn es sind so viele Ideen gekommen.

Wir freuen uns besonders über die guten Rückmeldungen!
Zum Beispiel:

"Tolle Sache, dass wir in der Gruppe so offen reden können."
"Je mehr wir uns treffen, desto vertrauter wird es in der Gruppe."

Hier sind ein paar Fotos: 

Unser Praktikant Kim und die Selbstvertreter Günther und Maria moderieren das Treffen.

Wir sammeln Ideen zum Thema Sucht.

Ein Gruppenfoto zum Abschluss.


Klausur vom Netzwerk Selbstvertretung Österreich

Von 10. bis 12. Juni war war die Klausur von der Kerngruppe des Netzwerk Selbstvertretung.
Die Kerngruppe ist für die Veranstaltungen vom Netzwerk verantwortlich.
In der Kerngruppe sind 5 Selbstvertreter_innen aus Vorarlberg, Innsbruck, Salzburg und Wien.
Ossi Föllerer ist für Wien mit dabei.

Die Klausur war in Götzis in Vorarlberg. Dort ist das Büro von Mensch Zuerst Vorarlberg.
Die Klausur war anstrengend. Wir haben viel über die Zukunft vom Netzwerk geredet.
Aber es war auch schön. Es war sehr gut organisiert.
Und wir hatten auch Zeit zum Pause machen und Feiern.

Auch in Götzis gab es Einiges zu sehen.
Wir besuchten eine Tagesstruktur der Lebenshilfe.
Dort gab es Mittagessen, und wir haben uns die Kreativ-Werkstatt angesehn.

Das ist ein Foto von der Klausur.
Wir haben unsere Stärken gesammelt. Das war eine schöne SacheDas ist die Kerngruppe vom Netzwerk Selbstvertretung.



Ninlil und das Selbstvertretungs-Zentrum Wien haben 3 kostenlose Veranstaltung miteinander gemacht.

Arbeits-Gruppen "Reden wir über Gewalt"
am 19. November 2014 und 4. Februar 2015

Bild: Logo Ninlil

Die Arbeits-Gruppe „Reden wir über Gewalt“ war eine gemischte Gruppe. Es waren Frauen und Männer da. Das Thema war so spannend, dass sich viele Menschen angemeldet haben. Sie wollten auch mitreden bei dem Thema. Wir haben also zwei Termine angeboten. Wir haben dazu zwei Leiterinnen eingeladen. Die Leiterinnen haben in die Gruppe gefragt: „Was ist denn alles Gewalt?“ Es kamen ganz viele Ideen. Zum Beispiel Gewalt mit Waffen, oder durch Hinhauen, oder durch dreckige Sprache. Wir haben auch über Gewalt an Tieren gesprochen. Wir haben auch Bewegungs-Übungen gemacht. Das Thema war: „Wie nahe kann jemand zu mir hingehen, ohne dass ich Angst habe? Wie halte ich Abstand?“ Ich habe bei der Arbeits-Gruppe etwas dazu gelernt. Dass man zum Beispiel nicht gleich hinhauen muss. Zuerst will ich mit dem Mensch reden, ohne dass eine Streiterei herauskommt.

Bericht von Günther Leitner

Vorstellung vom Verein Ninlil
am Donnerstag, 4. Dezember 2014

Es gab auch eine Vorstellung vom Verein Ninlil:
Lisa Udl ist die Geschäfts-Führerin von Ninlil.
Sie stellte bei uns im Zentrum die beiden Bereiche von Ninlil vor.
"Kraftwerk" arbeitet gegen sexuelle Gewalt an Frauen mit Lern-Schwierigkeiten.
"Zeitlupe" ist eine Peer-Beratungs-Stelle von und für Frauen mit Behinderung.
Dieses Angebot war nur für Frauen.


Messe "Jeder für Jeden"

am 4. November 2014 im Rathaus in Wien

Der Stand für die „ Jeder für Jeden Messe“ war toll. Aber was da für Arbeit dahintersteht. Das ist weniger toll. Aber wir haben uns für die Messe entschieden, weil wir unser Selbstvertretungs-Zentrum hier am besten präsentieren können. Und weil wir auch viel Spaß haben werden.

Auf einmal heißt es, wir können auch auf der Bühne stehen und unser Zentrum vorstellen. Aber wer soll das machen? Jeder hat sich überlegt, dass er auf der Bühne steht. „Jeder für Jeden“ wollte nur zwei Leute auf der Bühne. Wir konnten uns nicht entscheiden. Aber dann wussten wir die Lösung: Wir alle stehen auf der Bühne! Wir haben uns überlegt, wann jeder da ist. Den ganzen Tag oder den halben. Wir haben alle aufgebaut.

Unser Messestand war neben Vienna People First. Viele Menschen mit Behinderung kennen diesen Stand. So hatten wir es nicht schwer die Menschen anzusprechen. Aber die Schwierigkeiten bestehen dahin, dass viele glaubten, dass unser Selbstvertretungszentrum zusammen mit People First ist. Das müssen wir immer wieder dazu sagen. 

Und wir wurden aufgerufen. Auf der Bühne hatten wir über unser Selbstvertretungszentrum ein bisschen etwas zu erzählen. Die Moderatorin hat uns Fragen gestellt. Die sie uns schon vor der Messe bei einem Vorbereitungstermin gestellt hat. Da haben wir uns Antworten überlegt. Es war sehr schön das Treffen. Nach einer halben Stunde, wir hatten viele Zuhörer, haben wir  viel Applaus bekommen.

Am Ende der Messe mussten wir wieder alles wegräumen. Aber ich, Iris, konnte leider nicht helfen, weil ich den Abschluss zusammen mit der Moderatorin ankündigen durfte. Das war sehr, sehr lustig.

Bericht von Iris Kopera

Das sind wir auf der Bühne.

Fotorecht: Andrew Rhinky